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Geschichtliches zur Grombacher Burg

In Obergrombach wurde ca. 1000 n. Chr. die erste Burganlage errichtet.
Die noch erhaltenen Ruinen sind allerdings aus dem 13. Jahrhundert. Die Burg hat mehrere Schalentürme, einen ca. 25m hohen Bergfried und im Inneren die Überreste zweier Wohngebäude. Die Anlage gehörte zunächst wohl den Herren von Grombach, später den Fürstbischöfen von Speyer (1311-1803), die sie zur Absicherung der südöstlichen Grenze nutzten.

Das heute noch erhaltene und genutzte Schlossgebäude wurde erst 1720–1723 errichten, mit der Schlosskapelle, die noch recht wertvolle Fresken hat. Die Burg und das Schloss von Obergrombach kann man am Tag des offenen Denkmals oder an Burgfesten besichtigen.

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Bogenschiessen

Beim Bogenschießen bietet das Grombacher Burgvolk etwas ganz Besonderes! Betreut von erfahrenen Bogenschützen und Schützinnen - unter anderem von einem der besten deutschen Bogenschützen im Bereich "traditionelles Bogenschießen", dem Sieger des Duells um den goldenen...

Unser Banner

Unser Banner entstand 2011: Der Entwurf kam von unserem Ritter Detlef (damals von Wolkenbruch), und die Ausführung der schönen und doch recht aufwendigen Näh- und Stickereiarbeiten teilten sich Regine Carl, Stefanie Wolf und Aleksandra...

Maultaschen

Bekannter Weise hat im Mittelalter das gemeine Volk recht weniger Fleisch gegessen. Da wir aber auf unseren Lagern nur ungern darauf verzichten, helfen wir uns gerne mit Maultaschen weiter. Interessantes zu diesem Thema findet man auf der Homepage vom Kloster...

Wie das Grombacher Burgvolk entstanden ist

Im Jahr 2007 kam der damalige Schriftführer der Bruchsaler Blankbogenschützen nach einem Besuch des 1. Bruchsaler Spectaculums 2006 auf die Idee eine eigene historische Gruppe ins Leben zu rufen. Ursprünglich war geplant, dass diese Gruppe eine Unterabteilung der Blankbogenschützen sein sollte. Da aber ein größerer Teil der Mitglieder aus nicht nachvollziehbaren Gründen, dies mit dem Hinweis ablehnte, der Verein könne gespalten werden, initiierte Detlef Antemann (zuerst bekannt als Wolfram von Wolkenbruch, später als Wolfram von Grombach) auf eigene Faust die Gründung der Gruppe.

Zuerst trat man noch unter dem Namen Bruchsaler Blankbogenschützen auf, da zum damaligen Zeitpunkt alle Mitglieder auch bei den Blankbogenschützen aktiv waren. 2007 war dann die erste Teilnahme an einem Mittelalterfest, den“ Wiesenmühlener Ritterspielen“, die heutzutage allerdings nicht mehr stattfinden.

Dort trat man noch mit einer sehr einfachen und zusammengewürfelten Ausrüstung bzw. Gewandung an. Das einzige „Zelt“ der Gruppe war eine Plane, die mit einer abenteuerlichen Konstruktion aus Stangen aufgebaut wurde (das „Zelt“ links im Bild auf der rechten Seite).

Kontinuierliche Verbesserungen, sowie die ersten richtigen Zelte kamen dann bereits ein Jahr später zum Einsatz. Ab 2009 gaben sich die Mittelalterfreunde den Namen „Grombacher Burgvolk“. Nach einigen personellen Wechseln, besteht die Gruppe heute aus 11 Erwachsenen und 5 Kindern. Der Initiator der Gruppe, Wolfram von Grombach, hat das Burgvolk 2015 aus privaten Gründen verlassen.

Die Epoche, die das Burgvolk darstellt, ist das ausgehende Frühmittelalter bzw. das beginnende Hochmittelalter in der Zeit um die Jahre 1050 – 1060 n. Chr. angesiedelt. Zum Burgvolk gehören u.a. ein Schmied, ein Bogenbauer und -schütze, eine Holzschnitzerin, eine Köchin und ein Jäger (der übrigens auch im echten Leben einen Jagdschein besitzt).

Auf den Lagern bietet das Burgvolk auch Bogenschiessen für die kleinen und großen Gäste der Lager bzw. Märkte an.

 

 

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